Es ist soweit!

Die letzten Schrauben haben nun ihre innenwohnende Aufgabe erfüllt und halten die Bretter im „Wirtshaus im Spessart“ an ihren zugedachten Platz. Nun haben die finsteren Gedanken der Räuberbande ihren ihnen entsprechenden Raum zur freien Entfaltung, die Wanderburschen ihre vermeintliche Nachtstatt und die Wirtin kann als Mittlerin der illustren Geschichte von Wilhelm Hauff die Handlung vorantreiben.

Die Schauspieler haben soeben den Innenhof des Theaters erobert

und versuchen,

sich unter kundiger Anleitung des Regisseurs Marcus Everding

(rechts im Bild)

in die dramatische Zeit der Konfrontationen

zwischen dem Adel und die sie um finanzielle Erleichterung bemühten Räuberbande zu versetzen.

Der „güldene gräfliche Unterschlupf“ wartet derweil noch auf seine hochwohlgeborene Fertigstellung.

 

So schaut der Sommer im Dehnberger Hof Theater weiteren Verlauf bei hoffentlich schönen Wetter aus:

Jazz-Frühschoppen
… am 22.7. mit Collegium Dixicum und am 5.8.2018 mit der Dixie GmbH

Sommer-Hof-Theater
… „Das Wirtshaus im Spessart“ am 20.7., 27./28.7. und 3./4.8.2018 und „Don Camillo und Peppone“ am 10./11.8.2018

Sommerkino
… mit arteschock am 21.7.2018: „A Hard Day’s Night“ und vor Filmstart live gespielte Beatles-Songs

Sommerfest
… des Kulturverbunds Nürnberger Land in Haus und Hof des Dehnberger Hof Theaters am 25.8.2018: Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie

und dann:
Sommerferien!

Es sei uns gegönnt!

Ihr Ralf Weiß

 

 

 

 

 

Zum ersten Mal beim Zeidlermarkt in Feucht…

Viel geboten…

Der Kulturverbund Nürnberger Land und das Dehnberger Hof Theater dankenswerterweise zusammen beim Stand der Sparkasse…

Warum?

Weil die Sparkasse ein Herz für „Kunst und Kultur“ im Landkreis hat und wir gerne unsere Verbundenheit zeigen wollten.

Außerdem…

konnte man…

mit Können und Glück…

eine Einladung…

in das Dehnberger Hof Theater gewinnen.

Oder auch nicht.

Dann hat eben ein anderer mehr Glück,…

denn die Schlange wollte schier nicht enden.

Aber alle anderen, die nicht mehr die Büchsen haben rollen lassen, können trotzdem Karten für „Edgar, der Schrecken der Briefträger“ im DHT bestellen. Premiere am 2.12.2018

Einen lieben Dank an die Sparkasse Nürnberg (hier nur ein Teil des Sparkassenteams aus Feucht beim Abbau)

und an Nicole Schymiczek, die unermüdlich nicht nur unsere Theaterpädagogik im Landkreis an den Schulen vorantreibt, sondern

auch hier den ganzen Tag aktiv dabei war.

Mit einem Bild vom mehrmals an unseren Stand vorbeiziehendem

Festzug wünscht eine gute Zeit…

Ihr, nun auch von der Sonne gezeichneter,

Ralf Weiß

stay tuned!

 

Die „Bretter, die die Welt bedeuten“ verlagern sich ins kleine Haus und verwandeln unser „Aquarium“ in ein „Intimes Theater“

Diese besondere Form des Theaters, das „Intime Theater“ etablierte sich um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Europa und verwirklichte sich auf kleinen Bühnen und Zuschauerräumen. Zur Aufführung kamen unter anderem kleine Einakter, deren Handlungen sich den innerpsychischen Vorgängen mal dramatisch, mal ironisch lustig widmeten.

Ein Meister dieser Einakter war Curt Goetz (17.11.1888 bis 12.09.1960). Er hat nicht nur höchst amüsante „Minidramen“ zu Papier gebracht, sondern stand auch am Anfang seiner Karriere als Schauspieler in einem solchen „Intimen Theater“ auf der Bühne. Und das war gar nicht weit von unserem kleinen Theater entfernt. Es befand sich in der Johannesgasse 4 in Nürnberg und wurde am 22.12.1900 von Emil Meßthaler in der „Wolfschlucht“ gegründet. Von 1909 bis 1911 war Goetz dort als Schauspieler engagiert.

Wir haben uns gleich in die Einakter und Minidramen von Herrn Goetz verliebt und unser „kleines Haus“, das sogenannte Aquarium in ein „Intimes Theater“, wenn auch nur zeitweise, umgetauft.

In der Raummitte wird eine Bühne stehen, auf der die Handlung ohne viel Bühnenbild, aber mit den wichtigsten Requisiten, dicht und konzentriert, sie einladend in die Welt des Staatsanwaltes, den ihn bedrohenden aus dem Gefängnis entlassenden ehemaligen Liebhaber seiner Frau in „Die Rache“ oder den für die amourösen Aktivitäten seiner Frau zu früh nach Hause zurückkehrenden Professor in “ Der Hund im Hirn“, einwebt.

Mit Rebecca Kirchmann, Veronika Conrady, Arnd Rühlmann, Florian Elschker.

Regie: Bernd Schramm

Premiere am 1. März 2018 um 19:30 Uhr

Ralf Weiß

 

 

Intimes Theater, Nürnberg ca. 1930.

 

Vorbericht:

Nürnberger Nachrichten 
10.02.2018 – L05

Schauspiel intim

Dehnberger Hof Theater zeigt Curt Goetz

Das DHT bricht auf zu neuen Ufern: Der kleine Saal, das so genannte Aquarium, soll in Zukunft, auch als Bühnenraum genutzt werden. Premiere für die neue Form des „Intimen Theaters“, das Theaterleiter Ralf Weiss etablieren will, ist am Donnerstag, 1. März, 20 Uhr, mit zwei Einaktern von Curt Goetz.

Zwei Männer sitzen sich gegenüber. Einer hält eine Waffe in der Hand. Er will sich rächen. Der andere hat ihn hinter Gitter gebracht. Und ihm die Frau ausgespannt. Ein Dialog entsteht. Die Spannung ist zum Zerreißen. Bis zum Finale. Mit „Die Rache“ schrieb der 1960 verstorbene Curt Goetz ein Zweipersonenstück mit überraschenden Wendungen. Arnd Rühlmann und Florian Elschker als Anwalt und Häftling geben der schicksalhaften Begegnung im Dehnberger Hof Theater die nötige Mischung aus Ernst und Lässigkeit. Regisseur Bernd Schramm, der schon für die DHT-Produktion von „Indien“ verantwortlich zeichnete, hat nur wenige Einwände. Für ihn ist das Besondere der Geschichte, wie auch im Einakter „Der Hund im Hirn“, dem zweiten Stück, die Zufälligkeit, mit der das Schicksal zugreift. „Wie in einem Kartenspiel“, sagt Schramm. Weshalb Spielkarten auch eine besondere Rolle spielen werden. Curt Goetz hält er zu unrecht für etwas in Vergessenheit geratenen. „Er ist sprachlich brillant und war für seine Zeit alles andere als spießig“. 90 Stühle stehen links und rechts der kargen Bühne, die intime Atmosphäre des eher barock ausgestatteten Raumes sollen konzentrierte Spots von der Decke und eine abgehängte Decke gewährleisten.

„Wie in einem Boxring“, wünscht sich Theaterleiter Weiss, solle der Besucher eintauchen in die Psyche der Protagonisten . Doch es wird nicht nur ernst. „Die Stücke haben einen feinen Witz. ISABEL KRIEGER

 

Florian Elschker (links) und Arnd Rühlmann (rechts) bei den Proben zu „Die Rache“ von Curt Goetz im Dehnberger Hof Theater. Regisseur Bernd Schramm (Mitte) schaut aufmerksam zu. Foto: Krieger

 

Man hört nur mit dem „Du“ Ohr gut!

Über die Kunst des Zuhörens.

In einer Zeit der permanenten Ablenkung, Jugendliche schauen 6-10mal in der Minute auf ihr Handy, bei Erwachsenen sind es immerhin noch 88 Blicke auf das Display am Tag, wird dieser „äußere Lärm“ immer mehr zum Konzentrationsfresser. (B.Pörksen/Prof. für Medientheorie Tübingen)

Zuhören, also den „Anderen“ erst einmal so in seiner persönlichen Darstellung gelten zu lassen und sich als „Zuhörer“ zurückzunehmen, das „Unerwartete“ zulassen und nicht das „Gehörte“ nur durch seine egozentrische Weltsicht filtern, das ist ein Geschenk, das neue Welten öffnet.

Dies ist nicht immer einfach. Richtiges Zuhören wird nicht in der Schule unterrichtet. Man lernt es beim „Erwachsen“ werden und wenn man „Zuhören“ übt.

Ein guter „Lehrmeister“ ist das Hörspiel. Hier muss man sich zurücknehmen und auf die Welt der Akteure und ihrer, nur durch Worte und Geräusche erschaffenen Welt einlassen.

Im Dehnberger Hof Theater können Sie das üben. Wir haben das Hörspiel auf die Bühne gebracht. 5 Akteure schnauben, stöhnen, flüstern, schreien und erschaffen Mithilfe eines spannenden Krimis nach Agatha Christie etwas „Unerwartetes“, „Beglückendes“, etwas, was Ihnen eine neue Welt erschließt, wenn, ja wenn Sie zuhören wollen.

P.S. Dass „Zuhören“ auch heilen kann, war schon in der arabisch-islamischen Zivilisation um 1200 n.Chr. bekannt. Im „Birmaristan“, später „Maristan“, einem Krankenhaus, wurde zur Linderung der Schmerzen neben Musik auch die Kunst des Märchenerzählens angewandt.

Bleiben Sie neugierig, – die Welt ist Vielfalt und die Welt des Theaters ist nie langweilig.

stay tuned

Ihr Ralf Weiß

Das „Wirtshaus im Spessart“ wird mobil-Kunigundenumzug 2017

…noch sind die Kutscher ganz entspannt…

…im „Wirtshaus“ auf dem Wagen werden die letzten Plätze eingenommen…

…die Kutscher nehmen Haltung an…

…Luftballone werden in Form gebracht…

…und sind bereit-nebst gut gelaunten Ballon-Verteiler-Damen…

…und los geht die Reise…

…vorbei an vielen ebenfalls gut gelaunten Gästen…

…immer lächelnd und winkend für die gute Sache…

Danke an Alle, die dabei sein konnten, Danke an die Stadt Lauf für den Wagen und die großen Pferde und Dank an – den „Ballonhalter“

Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.

Ihr Ralf Weiß

stay tuned

Was macht „Prinzessin Leia“ im „Dehnberg Forest?“

Eines meiner Lieblingsbilder, die bei beim Fototermin zum „Wirtshaus im Spessart“ entstanden sind. „Prinzessin Leia“ verzaubert mit ihrem Lächeln die eher griesgrämigen und leider nicht mehr auf das Bild passenden Ewoks aus „Star Wars“ Episode IV.

 „Währenddessen gelingt es Han, Leia und Chewbacca auf Endor mithilfe der einheimischen Ewoks den dort stationierten Schutzschildgenerator des Todessterns zu deaktivieren. Dadurch ermöglichen sie es einem Kampfgeschwader der Rebellen, die Kampfstation zu zerstören. Der Sieg auf Endor führt schließlich zum Ende des galaktischen Bürgerkriegs und zum Zusammenbruch des Imperiums.“

                                     Danke Prinzessin!

..und gleich nach der vielen Arbeit die Menschheit zu retten, nun bei uns im „Wirtshaus im Spessart“, um sich um den jungen Goldschmied zu sorgen.

 

Claus Felix, der immer für die schönen Bilder unserer Eigenproduktionen verantwortlich zeichnet, hatte dieses Mal schon etwas eher Zeit, um die ersten Fotos im Probenbetrieb mit den Schauspielern in ihren Kostümen zu schießen.

Regisseur Marcus Everding gibt letzte Anweisungen zur Stellprobe im imagiären Schloss des gräflichen Paares. Unser goldener Hauptvorhang im Theater illustriert gräflichen Glanz und schimmert geldig.

Links im Bild der Jäger, bräsig sitzend der Graf, die Zofe, Regisseur (schwarzes Theaterhemd) und die Gräfin.

Der Graf tiradet dermaßend schnell und abfällig über das „Räubergesindel“ zum geneigten Ohr des  Jägers, dass Fotograf Felix ganz schwummrig wird.

Danach reitet das Ensemble mit vielen Pferde-Stärken in den Dehnberger Wald.

Noch sind alle entspannt……

…erste Probeschüsse……noch wird am fürstlichen Haar gerichtet….

….bis die Kugel im finsteren Pistolenlauf ……..

gräfliches Leben bedrohen will.

Doch schon ist alles wieder vorbei und die Bilder im Kasten.

Meinen herzlichen Dank an die Schauspieler, den Fotografen und alle Helfer.

Ralf Weiß

stay tuned

Premiere am 22.6.2017.   „Das Wirtshaus im Spessart“

Kommet zu „Hauff“-Die Proben zum Sommer- Freiluft-Theaterstück haben bei Kaiserwetter begonnen

 

Erste Instruktionen

und Regieanweisungen,

bevor der Jäger (mit Hut und imaginärer Fackel) die Gräfin (Mitte) mit Zofe (Rechts) und der Wirtin (im Hintergrund)

die versteckte Räuberspelunke im tiefen Wald

ähm-Falsches Bild

hier das „richtige“ Wirtshaus (allerdings noch als Modell, das einzig und allein durch eine starke Büroklammer zusammengehalten wird)

vorsichtig  am schlafenden Goldschmiedeburschen Felix und seinem Reisepartner, dem Studenten vorbei,

 

(hier auch beide freudestrahlend  bei 30 Grad im Schatten  mit den originalen Decken von 1721)

das Wirtsthaus als Nachtlager betreten wollen.

-stay tunend-Ralf Weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle reden vom Wetter-wir nicht!

Erste Leseprobe zu unserem neuen SOMMER-FREILUFT- THEATERSTÜCK nebst räuberischem Treiben in der Wirsthausspelunke, Entführung der weiblichen Grafschaft, Herz, Schmerz und vertane Lösegelderpressung, nicht zu Späßen aufgelegte Gendarmerie, Geheimsprache Rotwelsch:

A: Wie krautets?

B: Ich kenne Mathilden!

….und vielen Bäumen, die erst einmal einen gut gewachsenen Spessart-Wald mimen.

Regisseur Marcus Everding (Charleys Tante) , der auch die Textfassung des Hauffschen Märchens sehr spannend neu entwickelt hat, erklärt am Modell der Bühnenbildnerin Kathrin Younes die Aktionsflächen im Hof des Theaters.

Rechts, am Eingangstor zum Hof, werden Graf und Gräfin residieren.

….gegenüber

tauschen sich im Sommer bei schönstem Wetter (!), die dem Räuberhauptmann sehr nahe stehende Wirtin, der auf die Wirtin ein Auge werfende Räuber Hannes, ein Student, ein Goldschmied und ein Jäger „Nettigkeiten“ aus.

Der Eindruck auf dem nächsten Bild trügt etwas, trotz vieler Kekse und „Schaumküssen“, war das Ensemble mit Leidenschaft dabei: mal Gut – mal Böse.

Falls Sie über einige Nadelbäume verfügen, die in Töpfen stehend unseren Wald spielen, und schon immer zum Theater wollten…….rufen Sie uns an. 09123-95449-0

Ihr Ralf  Weiß

„Mensch Karl“ macht Halt im Stadtarchiv

„Mensch Karl- Jugendjahre eines Kaisers“ unser Klassenzimmer-Theater-Stück als Gastspiel für die ganze Familie war am 3.10.2016 zu Gast bei Frau Dr. Schönwald im Stadtarchiv Lauf.

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Hinz und Kunz, vom Hofmagier aus dem Mittelalter in unsere Zeit verbannt,

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haben allerlei vom Hofe des noch  jungen Karls zu berichten

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und schildern, in dem sie wichtige Begebenheiten mit seinem Vater Johann,  Abt Petrus von Fécamp und Ludwig dem Bayernkönig, durch geschickten Kostümwechsel kenntlich gemacht, in kleinen Spielszenen die ersten wichtigen Entscheidungen in seinem Leben.

Mit Dank an das Team vom Stadtarchiv für die Unterstützung!

Christine Weihrauch vom Bayerischen Rundfunk war zugegen und hat folgenden Beitrag verfasst:

 

 

 

Am Freitag, den 4.11.2016 um 14.30 Uhr sind wir mit „Mensch Karl“ im Rahmen der Kinder – Theaterwoche in der VHS Lauf zu Gast.

Karten für diese Veranstaltung gibt es bei der Pegnitz Zeitung unter 09123 175150

Ihr

Ralf Weiß