Man hört nur mit dem „Du“ Ohr gut!

Über die Kunst des Zuhörens.

In einer Zeit der permanenten Ablenkung, Jugendliche schauen 6-10mal in der Minute auf ihr Handy, bei Erwachsenen sind es immerhin noch 88 Blicke auf das Display am Tag, wird dieser „äußere Lärm“ immer mehr zum Konzentrationsfresser. (B.Pörksen/Prof. für Medientheorie Tübingen)

Zuhören, also den „Anderen“ erst einmal so in seiner persönlichen Darstellung gelten zu lassen und sich als „Zuhörer“ zurückzunehmen, das „Unerwartete“ zulassen und nicht das „Gehörte“ nur durch seine egozentrische Weltsicht filtern, das ist ein Geschenk, das neue Welten öffnet.

Dies ist nicht immer einfach. Richtiges Zuhören wird nicht in der Schule unterrichtet. Man lernt es beim „Erwachsen“ werden und wenn man „Zuhören“ übt.

Ein guter „Lehrmeister“ ist das Hörspiel. Hier muss man sich zurücknehmen und auf die Welt der Akteure und ihrer, nur durch Worte und Geräusche erschaffenen Welt einlassen.

Im Dehnberger Hof Theater können Sie das üben. Wir haben das Hörspiel auf die Bühne gebracht. 5 Akteure schnauben, stöhnen, flüstern, schreien und erschaffen Mithilfe eines spannenden Krimis nach Agatha Christie etwas „Unerwartetes“, „Beglückendes“, etwas, was Ihnen eine neue Welt erschließt, wenn, ja wenn Sie zuhören wollen.

P.S. Dass „Zuhören“ auch heilen kann, war schon in der arabisch-islamischen Zivilisation um 1200 n.Chr. bekannt. Im „Birmaristan“, später „Maristan“, einem Krankenhaus, wurde zur Linderung der Schmerzen neben Musik auch die Kunst des Märchenerzählens angewandt.

Bleiben Sie neugierig, – die Welt ist Vielfalt und die Welt des Theaters ist nie langweilig.

stay tuned

Ihr Ralf Weiß

Das „Wirtshaus im Spessart“ wird mobil-Kunigundenumzug 2017

…noch sind die Kutscher ganz entspannt…

…im „Wirtshaus“ auf dem Wagen werden die letzten Plätze eingenommen…

…die Kutscher nehmen Haltung an…

…Luftballone werden in Form gebracht…

…und sind bereit-nebst gut gelaunten Ballon-Verteiler-Damen…

…und los geht die Reise…

…vorbei an vielen ebenfalls gut gelaunten Gästen…

…immer lächelnd und winkend für die gute Sache…

Danke an Alle, die dabei sein konnten, Danke an die Stadt Lauf für den Wagen und die großen Pferde und Dank an – den „Ballonhalter“

Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.

Ihr Ralf Weiß

stay tuned

Was macht „Prinzessin Leia“ im „Dehnberg Forest?“

Eines meiner Lieblingsbilder, die bei beim Fototermin zum „Wirtshaus im Spessart“ entstanden sind. „Prinzessin Leia“ verzaubert mit ihrem Lächeln die eher griesgrämigen und leider nicht mehr auf das Bild passenden Ewoks aus „Star Wars“ Episode IV.

 „Währenddessen gelingt es Han, Leia und Chewbacca auf Endor mithilfe der einheimischen Ewoks den dort stationierten Schutzschildgenerator des Todessterns zu deaktivieren. Dadurch ermöglichen sie es einem Kampfgeschwader der Rebellen, die Kampfstation zu zerstören. Der Sieg auf Endor führt schließlich zum Ende des galaktischen Bürgerkriegs und zum Zusammenbruch des Imperiums.“

                                     Danke Prinzessin!

..und gleich nach der vielen Arbeit die Menschheit zu retten, nun bei uns im „Wirtshaus im Spessart“, um sich um den jungen Goldschmied zu sorgen.

 

Claus Felix, der immer für die schönen Bilder unserer Eigenproduktionen verantwortlich zeichnet, hatte dieses Mal schon etwas eher Zeit, um die ersten Fotos im Probenbetrieb mit den Schauspielern in ihren Kostümen zu schießen.

Regisseur Marcus Everding gibt letzte Anweisungen zur Stellprobe im imagiären Schloss des gräflichen Paares. Unser goldener Hauptvorhang im Theater illustriert gräflichen Glanz und schimmert geldig.

Links im Bild der Jäger, bräsig sitzend der Graf, die Zofe, Regisseur (schwarzes Theaterhemd) und die Gräfin.

Der Graf tiradet dermaßend schnell und abfällig über das „Räubergesindel“ zum geneigten Ohr des  Jägers, dass Fotograf Felix ganz schwummrig wird.

Danach reitet das Ensemble mit vielen Pferde-Stärken in den Dehnberger Wald.

Noch sind alle entspannt……

…erste Probeschüsse……noch wird am fürstlichen Haar gerichtet….

….bis die Kugel im finsteren Pistolenlauf ……..

gräfliches Leben bedrohen will.

Doch schon ist alles wieder vorbei und die Bilder im Kasten.

Meinen herzlichen Dank an die Schauspieler, den Fotografen und alle Helfer.

Ralf Weiß

stay tuned

Premiere am 22.6.2017.   „Das Wirtshaus im Spessart“

Kommet zu „Hauff“-Die Proben zum Sommer- Freiluft-Theaterstück haben bei Kaiserwetter begonnen

 

Erste Instruktionen

und Regieanweisungen,

bevor der Jäger (mit Hut und imaginärer Fackel) die Gräfin (Mitte) mit Zofe (Rechts) und der Wirtin (im Hintergrund)

die versteckte Räuberspelunke im tiefen Wald

ähm-Falsches Bild

hier das „richtige“ Wirtshaus (allerdings noch als Modell, das einzig und allein durch eine starke Büroklammer zusammengehalten wird)

vorsichtig  am schlafenden Goldschmiedeburschen Felix und seinem Reisepartner, dem Studenten vorbei,

 

(hier auch beide freudestrahlend  bei 30 Grad im Schatten  mit den originalen Decken von 1721)

das Wirtsthaus als Nachtlager betreten wollen.

-stay tunend-Ralf Weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle reden vom Wetter-wir nicht!

Erste Leseprobe zu unserem neuen SOMMER-FREILUFT- THEATERSTÜCK nebst räuberischem Treiben in der Wirsthausspelunke, Entführung der weiblichen Grafschaft, Herz, Schmerz und vertane Lösegelderpressung, nicht zu Späßen aufgelegte Gendarmerie, Geheimsprache Rotwelsch:

A: Wie krautets?

B: Ich kenne Mathilden!

….und vielen Bäumen, die erst einmal einen gut gewachsenen Spessart-Wald mimen.

Regisseur Marcus Everding (Charleys Tante) , der auch die Textfassung des Hauffschen Märchens sehr spannend neu entwickelt hat, erklärt am Modell der Bühnenbildnerin Kathrin Younes die Aktionsflächen im Hof des Theaters.

Rechts, am Eingangstor zum Hof, werden Graf und Gräfin residieren.

….gegenüber

tauschen sich im Sommer bei schönstem Wetter (!), die dem Räuberhauptmann sehr nahe stehende Wirtin, der auf die Wirtin ein Auge werfende Räuber Hannes, ein Student, ein Goldschmied und ein Jäger „Nettigkeiten“ aus.

Der Eindruck auf dem nächsten Bild trügt etwas, trotz vieler Kekse und „Schaumküssen“, war das Ensemble mit Leidenschaft dabei: mal Gut – mal Böse.

Falls Sie über einige Nadelbäume verfügen, die in Töpfen stehend unseren Wald spielen, und schon immer zum Theater wollten…….rufen Sie uns an. 09123-95449-0

Ihr Ralf  Weiß

„Mensch Karl“ macht Halt im Stadtarchiv

„Mensch Karl- Jugendjahre eines Kaisers“ unser Klassenzimmer-Theater-Stück als Gastspiel für die ganze Familie war am 3.10.2016 zu Gast bei Frau Dr. Schönwald im Stadtarchiv Lauf.

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Hinz und Kunz, vom Hofmagier aus dem Mittelalter in unsere Zeit verbannt,

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haben allerlei vom Hofe des noch  jungen Karls zu berichten

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und schildern, in dem sie wichtige Begebenheiten mit seinem Vater Johann,  Abt Petrus von Fécamp und Ludwig dem Bayernkönig, durch geschickten Kostümwechsel kenntlich gemacht, in kleinen Spielszenen die ersten wichtigen Entscheidungen in seinem Leben.

Mit Dank an das Team vom Stadtarchiv für die Unterstützung!

Christine Weihrauch vom Bayerischen Rundfunk war zugegen und hat folgenden Beitrag verfasst:

 

 

 

Am Freitag, den 4.11.2016 um 14.30 Uhr sind wir mit „Mensch Karl“ im Rahmen der Kinder – Theaterwoche in der VHS Lauf zu Gast.

Karten für diese Veranstaltung gibt es bei der Pegnitz Zeitung unter 09123 175150

Ihr

Ralf Weiß

Ein „Sack“ voll Kultur für alle Erstklässler in Lauf

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Ralf Weiß und die Kinder aus der Schönberger Grundschule

Eigentlich sind es ja fast 400 Schüler, die in diesem Jahr ihren schulischen Weg beginnen und zu einer Veranstaltung des Dehnberger Hof Theaters eingeladen werden. Aber die passten nun wirklich nicht alle auf das Foto. Hier einige Kinder der Grundschule in Schönberg, die unsere Einladung zu einer Theaterführung und zu „Peterchens Mondfahrt“ freundlich entgegennehmen. Seit letztem Jahr beteiligen sich auch das Industriemuseum (Wir bauen uns ein Dampfschiff), das Stadtarchiv Lauf (Was machte Kaiser Karl IV in Lauf) und die Stadtbücherei (Kennenlerneinladung  für die Stadtbücherei) an unserer Aktion „Kulturrucksack für Erstklässler“, worüber wir uns mächtig freuen. Das haben wir uns auch über die finanzielle Förderung des „Lions Clubs Lauf“ und des „Freundeskreises Dehnberger Hof Theater“ , die diesen Theaterbesuch ermöglichen. Ein herzliches Dankeschön! sage ich im Namen des Dehnberger Hof Theaters – Ihr Ralf Weiß