Tue Gutes-5 Jahre Bildungsfonds Nürnberger Land-und rede darüber!

17.Oktober 17.00 Uhr

Nicht nur das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite beim Empfang im Innenhof des Dehnberger Hof Theaters, sondern auch alle Gäste wurden freundlichst eingestimmt durch die musikalische Begrüßung der Gruppe: „Kinder musizieren mit Senioren“.

Nach dem Läuten der Theaterglocke

durch Landrat Armin Kroder (ich achte auf den bestimmungsmäßigen Gebrauch der Glocke),

konnten im voll besetzen Haus

begrüßt, (Landrat Armin Kroder)

erläutert, (Herr Dr. Everding, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nürnberg)

gespannt verfolgt, (Teleoperierter Rettungsroboter)

sehr anschaulich präsentiert (Herr Geer-Epochenwand)

im Gespräch vertieft

und letzendlich zusammenfassend, die Gäste mit den verschiedensten, durch die Mittel des Bildungsfonds Nürnberger Land und der Sparkasse Nürnberg geförderten Projekte bekannt gemacht werden.

Unser Theater, dessen Klassenzimmer Stücke, Workshops, Seminare und alle weiteren Kulturinitiativen, die vom Bildungfonds unterstützt werden, sagen ein herzliches „Dankeschön!“

Ebenfalls einen herzlichen Dank an Sophie Linnert vom Landratsamt für die Organisation und an Nicole Schymiczek vom Dehnberger Hof Theater für die nette Moderation der Veranstaltung.

Ihr Ralf Weiß

Fotos: Bernd Hölzel

 

 

Neues aus „Edgar-Stadt“

Unser neues Familien-Kinder-Musical startet im Dezember!

„Edgar, der Schrecken der Briefträger“ ist im Theater angekommen, hat erst einmal das Bühnenmodell beschnüffelt, für gut befunden und war doch erstaunt,

wie groß es dann in Wirklichkeit ist.

Er und die anderen „Hunde“ haben sich zunächst einmal mit der Geschichte vertraut gemacht und

sich zur ersten musikalischen Probe

in der Vorgartenwelt von „Edgar, Roxie, Manni, Carlo und dem Postboten Christoph“

ein „Stelldichein“ gegeben.

Premiere am 2.12.2018 um 15 Uhr.

Noch viel Zeit, aber nicht mehr viele freie Plätze.

Ralf Weiß

Der frühe Vogel……

Dieses Mal einer der ersten Stände beim „Tag der Regionen 2018“ in Ezelsdorf bei Burgthann. Sie können uns heute bis 17 Uhr besuchen.

Das Wetter ist großartig!

Es freut sich Ralf Weiß (nicht auf dem Bild)

Brigitte Schürmann (DHT) und Rainer Wölfel (Mitorganisator „Tag der Regionen“)

Es ist soweit!

Die letzten Schrauben haben nun ihre innenwohnende Aufgabe erfüllt und halten die Bretter im „Wirtshaus im Spessart“ an ihren zugedachten Platz. Nun haben die finsteren Gedanken der Räuberbande ihren ihnen entsprechenden Raum zur freien Entfaltung, die Wanderburschen ihre vermeintliche Nachtstatt und die Wirtin kann als Mittlerin der illustren Geschichte von Wilhelm Hauff die Handlung vorantreiben.

Die Schauspieler haben soeben den Innenhof des Theaters erobert

und versuchen,

sich unter kundiger Anleitung des Regisseurs Marcus Everding

(rechts im Bild)

in die dramatische Zeit der Konfrontationen

zwischen dem Adel und die sie um finanzielle Erleichterung bemühten Räuberbande zu versetzen.

Der „güldene gräfliche Unterschlupf“ wartet derweil noch auf seine hochwohlgeborene Fertigstellung.

 

So schaut der Sommer im Dehnberger Hof Theater weiteren Verlauf bei hoffentlich schönen Wetter aus:

Jazz-Frühschoppen
… am 22.7. mit Collegium Dixicum und am 5.8.2018 mit der Dixie GmbH

Sommer-Hof-Theater
… „Das Wirtshaus im Spessart“ am 20.7., 27./28.7. und 3./4.8.2018 und „Don Camillo und Peppone“ am 10./11.8.2018

Sommerkino
… mit arteschock am 21.7.2018: „A Hard Day’s Night“ und vor Filmstart live gespielte Beatles-Songs

Sommerfest
… des Kulturverbunds Nürnberger Land in Haus und Hof des Dehnberger Hof Theaters am 25.8.2018: Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie

und dann:
Sommerferien!

Es sei uns gegönnt!

Ihr Ralf Weiß

 

 

 

 

 

Verlosung Kunigundenfest 2018

Nachfolgend die 25 Gewinnnummern für 25 Gutscheine im Wert von jeweils 10 Euro:

1296, 1313, 1409, 1445, 1628, 1809, 1870, 1968, 2087, 2270, 2389, 2456, 2536, 2632, 2785, 2812, 3128, 3322, 3333, 3410, 3411, 3513, 3670, 3709, 3845

Als glücklicher Gewinner einfach mit der Gewinnkarte bis zum 10. Juli im Theater vorbeikommen oder diese uns zuschicken. Sie erhalten dann Ihren Gutschein.

Zum ersten Mal beim Zeidlermarkt in Feucht…

Viel geboten…

Der Kulturverbund Nürnberger Land und das Dehnberger Hof Theater dankenswerterweise zusammen beim Stand der Sparkasse…

Warum?

Weil die Sparkasse ein Herz für „Kunst und Kultur“ im Landkreis hat und wir gerne unsere Verbundenheit zeigen wollten.

Außerdem…

konnte man…

mit Können und Glück…

eine Einladung…

in das Dehnberger Hof Theater gewinnen.

Oder auch nicht.

Dann hat eben ein anderer mehr Glück,…

denn die Schlange wollte schier nicht enden.

Aber alle anderen, die nicht mehr die Büchsen haben rollen lassen, können trotzdem Karten für „Edgar, der Schrecken der Briefträger“ im DHT bestellen. Premiere am 2.12.2018

Einen lieben Dank an die Sparkasse Nürnberg (hier nur ein Teil des Sparkassenteams aus Feucht beim Abbau)

und an Nicole Schymiczek, die unermüdlich nicht nur unsere Theaterpädagogik im Landkreis an den Schulen vorantreibt, sondern

auch hier den ganzen Tag aktiv dabei war.

Mit einem Bild vom mehrmals an unseren Stand vorbeiziehendem

Festzug wünscht eine gute Zeit…

Ihr, nun auch von der Sonne gezeichneter,

Ralf Weiß

stay tuned!

 

Die „Bretter, die die Welt bedeuten“ verlagern sich ins kleine Haus und verwandeln unser „Aquarium“ in ein „Intimes Theater“

Diese besondere Form des Theaters, das „Intime Theater“ etablierte sich um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Europa und verwirklichte sich auf kleinen Bühnen und Zuschauerräumen. Zur Aufführung kamen unter anderem kleine Einakter, deren Handlungen sich den innerpsychischen Vorgängen mal dramatisch, mal ironisch lustig widmeten.

Ein Meister dieser Einakter war Curt Goetz (17.11.1888 bis 12.09.1960). Er hat nicht nur höchst amüsante „Minidramen“ zu Papier gebracht, sondern stand auch am Anfang seiner Karriere als Schauspieler in einem solchen „Intimen Theater“ auf der Bühne. Und das war gar nicht weit von unserem kleinen Theater entfernt. Es befand sich in der Johannesgasse 4 in Nürnberg und wurde am 22.12.1900 von Emil Meßthaler in der „Wolfschlucht“ gegründet. Von 1909 bis 1911 war Goetz dort als Schauspieler engagiert.

Wir haben uns gleich in die Einakter und Minidramen von Herrn Goetz verliebt und unser „kleines Haus“, das sogenannte Aquarium in ein „Intimes Theater“, wenn auch nur zeitweise, umgetauft.

In der Raummitte wird eine Bühne stehen, auf der die Handlung ohne viel Bühnenbild, aber mit den wichtigsten Requisiten, dicht und konzentriert, sie einladend in die Welt des Staatsanwaltes, den ihn bedrohenden aus dem Gefängnis entlassenden ehemaligen Liebhaber seiner Frau in „Die Rache“ oder den für die amourösen Aktivitäten seiner Frau zu früh nach Hause zurückkehrenden Professor in “ Der Hund im Hirn“, einwebt.

Mit Rebecca Kirchmann, Veronika Conrady, Arnd Rühlmann, Florian Elschker.

Regie: Bernd Schramm

Premiere am 1. März 2018 um 19:30 Uhr

Ralf Weiß

 

 

Intimes Theater, Nürnberg ca. 1930.

 

Vorbericht:

Nürnberger Nachrichten 
10.02.2018 – L05

Schauspiel intim

Dehnberger Hof Theater zeigt Curt Goetz

Das DHT bricht auf zu neuen Ufern: Der kleine Saal, das so genannte Aquarium, soll in Zukunft, auch als Bühnenraum genutzt werden. Premiere für die neue Form des „Intimen Theaters“, das Theaterleiter Ralf Weiss etablieren will, ist am Donnerstag, 1. März, 20 Uhr, mit zwei Einaktern von Curt Goetz.

Zwei Männer sitzen sich gegenüber. Einer hält eine Waffe in der Hand. Er will sich rächen. Der andere hat ihn hinter Gitter gebracht. Und ihm die Frau ausgespannt. Ein Dialog entsteht. Die Spannung ist zum Zerreißen. Bis zum Finale. Mit „Die Rache“ schrieb der 1960 verstorbene Curt Goetz ein Zweipersonenstück mit überraschenden Wendungen. Arnd Rühlmann und Florian Elschker als Anwalt und Häftling geben der schicksalhaften Begegnung im Dehnberger Hof Theater die nötige Mischung aus Ernst und Lässigkeit. Regisseur Bernd Schramm, der schon für die DHT-Produktion von „Indien“ verantwortlich zeichnete, hat nur wenige Einwände. Für ihn ist das Besondere der Geschichte, wie auch im Einakter „Der Hund im Hirn“, dem zweiten Stück, die Zufälligkeit, mit der das Schicksal zugreift. „Wie in einem Kartenspiel“, sagt Schramm. Weshalb Spielkarten auch eine besondere Rolle spielen werden. Curt Goetz hält er zu unrecht für etwas in Vergessenheit geratenen. „Er ist sprachlich brillant und war für seine Zeit alles andere als spießig“. 90 Stühle stehen links und rechts der kargen Bühne, die intime Atmosphäre des eher barock ausgestatteten Raumes sollen konzentrierte Spots von der Decke und eine abgehängte Decke gewährleisten.

„Wie in einem Boxring“, wünscht sich Theaterleiter Weiss, solle der Besucher eintauchen in die Psyche der Protagonisten . Doch es wird nicht nur ernst. „Die Stücke haben einen feinen Witz. ISABEL KRIEGER

 

Florian Elschker (links) und Arnd Rühlmann (rechts) bei den Proben zu „Die Rache“ von Curt Goetz im Dehnberger Hof Theater. Regisseur Bernd Schramm (Mitte) schaut aufmerksam zu. Foto: Krieger

 

Man hört nur mit dem „Du“ Ohr gut!

Über die Kunst des Zuhörens.

In einer Zeit der permanenten Ablenkung, Jugendliche schauen 6-10mal in der Minute auf ihr Handy, bei Erwachsenen sind es immerhin noch 88 Blicke auf das Display am Tag, wird dieser „äußere Lärm“ immer mehr zum Konzentrationsfresser. (B.Pörksen/Prof. für Medientheorie Tübingen)

Zuhören, also den „Anderen“ erst einmal so in seiner persönlichen Darstellung gelten zu lassen und sich als „Zuhörer“ zurückzunehmen, das „Unerwartete“ zulassen und nicht das „Gehörte“ nur durch seine egozentrische Weltsicht filtern, das ist ein Geschenk, das neue Welten öffnet.

Dies ist nicht immer einfach. Richtiges Zuhören wird nicht in der Schule unterrichtet. Man lernt es beim „Erwachsen“ werden und wenn man „Zuhören“ übt.

Ein guter „Lehrmeister“ ist das Hörspiel. Hier muss man sich zurücknehmen und auf die Welt der Akteure und ihrer, nur durch Worte und Geräusche erschaffenen Welt einlassen.

Im Dehnberger Hof Theater können Sie das üben. Wir haben das Hörspiel auf die Bühne gebracht. 5 Akteure schnauben, stöhnen, flüstern, schreien und erschaffen Mithilfe eines spannenden Krimis nach Agatha Christie etwas „Unerwartetes“, „Beglückendes“, etwas, was Ihnen eine neue Welt erschließt, wenn, ja wenn Sie zuhören wollen.

P.S. Dass „Zuhören“ auch heilen kann, war schon in der arabisch-islamischen Zivilisation um 1200 n.Chr. bekannt. Im „Birmaristan“, später „Maristan“, einem Krankenhaus, wurde zur Linderung der Schmerzen neben Musik auch die Kunst des Märchenerzählens angewandt.

Bleiben Sie neugierig, – die Welt ist Vielfalt und die Welt des Theaters ist nie langweilig.

stay tuned

Ihr Ralf Weiß

Das „Wirtshaus im Spessart“ wird mobil-Kunigundenumzug 2017

…noch sind die Kutscher ganz entspannt…

…im „Wirtshaus“ auf dem Wagen werden die letzten Plätze eingenommen…

…die Kutscher nehmen Haltung an…

…Luftballone werden in Form gebracht…

…und sind bereit-nebst gut gelaunten Ballon-Verteiler-Damen…

…und los geht die Reise…

…vorbei an vielen ebenfalls gut gelaunten Gästen…

…immer lächelnd und winkend für die gute Sache…

Danke an Alle, die dabei sein konnten, Danke an die Stadt Lauf für den Wagen und die großen Pferde und Dank an – den „Ballonhalter“

Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.

Ihr Ralf Weiß

stay tuned